DGNB

Fördermöglichkeiten mit Bezug zum DGNB System

Fördermöglichkeiten für nachhaltige Bauprojekte gibt es viele. Um bei dem Angebot den Überblick zu behalten, möchte die DGNB Bauherren dabei unterstützen, Fördermöglichkeiten zu finden, die ihnen die Umsetzung ihres nachhaltigen Bauvorhabens erleichtern.
Hierfür hat die DGNB Förderprogramme zusammengestellt, die Aspekte des nachhaltigen Bauens berücksichtigen, und einen möglichen Bezug des Fördergegenstands zu den einzelnen Kriterien des DGNB Systems aufzeigen.

Die Auswahl umfasst derzeit Programme auf Bundesebene sowie der Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen und soll langfristig um weitere Bundesländer erweitert werden.

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Allgemeine Informationen

Fördergebiet: Bundesweit
Gebäudeart: Neubau, Bestand
Nutzung: Wohngebäude, Nichtwohngebäude
Fördernehmer: Öffentlich, Unternehmen, Privat, Organisation ohne Erwerbszweck
Fördergeber: Bundesamt für Naturschutz (BfN); DLR Projektträger
Förderart: Zuschuss
Deadline: k. A.

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Fördergegenstand

Vorhaben zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt in den Förderschwerpunkten:

  1. Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands
  2. Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland
  3. Sichern von Ökosystemleistungen
  4. weitere Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung für die Strategie Zuwendungen können nur gewährt werden, soweit an der Durchführung der Vorhaben ein erhebliches Bundesinteresse besteht.

Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege

Allgemeine Informationen

Fördergebiet: Bundesweit
Gebäudeart: Neubau, Bestand
Nutzung: Wohngebäude, Nichtwohngebäude
Fördernehmer: Öffentlich, Unternehmen, Privat, Organisation ohne Erwerbszweck
Fördergeber: Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Förderart: Zuschuss
Deadline: k. A.

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Fördergegenstand

Schutz, Pflege und Entwicklung der Natur und Landschaft zur nachhaltigen Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, der Pflanzen- und Tierwelt und der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft durch:

  1. Entwicklung neuer Verfahren
  2. Erstmalige Anwendung neuer Verfahren unter Auswertung / zur Überprüfung von Forschungsergebnissen
  3. Übertragung von Technologien und Verfahren aus anderen Anwendungsbereichen
  4. Neuartige Kombination verschiedener bekannter Verfahren
  5. Verbesserung der Anwendung und Verbreitung erprobter Methoden und Verfahren zur Erreichung des Zuwendungszweckes

Förderschwerpunkte:

  1. Artenvielfalt bewahren: Wiedereinbürgerung und Schutz hochgradig gefährdeter Tiere und Pflanzen
  2. Biotope schützen: Erhaltung, Wiederherstellung und Vernetzung wertvoller Lebensräume
  3. Naturschutzgerechte Regionalentwicklungen anstoßen: Naturschutzgerechte Land-, Forst- und Wasserwirtschaft
  4. Ökologische Stadterneuerung stärken: Naturschutzgerechte Entwicklung urbaner Räume
  5. Gesellschaftliche Akzeptanz für den Naturschutz steigern: Kommunikations-, Informations- und Partizipationsmodelle
  6. Dem Klimawandel begegnen: Naturschutzmaßnahmen zum aktiven Klimaschutz

Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung (RiLiSE)

Allgemeine Informationen

Fördergebiet: Hessen
Gebäudeart: Neubau, Bestand
Nutzung: Wohngebäude, Nichtwohngebäude
Fördernehmer: Öffentlich, Organisation ohne Erwerbszweck
Fördergeber: WIBank
Förderart: Zuschuss
Deadline: k. A.

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Fördergegenstand

  1. Vorbereitung der Maßnahmen
    1. Untersuchungen und Planungen
    2. Städtebauliche Verfahren und Wettbewerbe
  2. Steuerung
  3. Öffentlichkeitsarbeit
  4. Grunderwerb
  5. Ordnungsmaßnahmen
    1. Bodenordnung
    2. Freilegung von Grundstücken (Abbruch)
    3. Umzug von Bewohnern und Betrieben
  6. Verbesserung der verkehrlichen Erschließung
  7. Herstellung und Gestaltung von Freiflächen
    1. öffentliche Nutzgärten
    2. Oberflächenentsiegelung
    3. Kfz-Stellplätze
    4. Fahrradstellplätze/-parkhäuser
    5. Immissionsschutzmaßnahmen
    6. Umweltmaßnahmen, Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Biodiversität im Siedlungsbereich
  8. Neubau von Gebäuden
    Bei höheren Ausgaben z. B. infolge erschwerter Bauausführung in einer Baulücke oder auf Grund besonderer Gestaltungs- oder Nutzungsanforderungen
  9. Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden
    Bei Missständen oder Mängeln bzgl. ihrer inneren oder äußeren Beschaffenheit; Maßnahmen zu Steigerung der Energieeffizienz an Gebäuden und Gebäudeteilen, die über die rechtlich verbindlichen Vorgaben hinausgehen
  10. Zwischennutzung
  11. Biodiversität an Bauwerken
    z. B. Dach- und Fassadenbegrünung, Einbau von Nistmöglichkeiten, soweit diese Bestandteile des Gebäudes oder mit diesem fest verbunden sind.
  12. Verlagerung von Betrieben oder wesentliche Änderung baulicher Anlagen von Betrieben
  13. Vergütungen für Beauftragte / für Rechtsstreitigkeiten / Rechnungsprüfung
  14. Photovoltaikanlagen als Teil eines gemeindlichen Bauvorhabens im Programm Soziale Stadt
  15. Sicherung denkmalgeschützter Gebäude
  16. Verfügungsfonds

Förderung kommunaler Investitionen zur Revitalisierung von Siedlungsbereichen einschließlich Förderung der lokalen Ökonomie in Hessen (IWB-EFRE Programm Hessen 2014-2020)

Allgemeine Informationen

Fördergebiet: Hessen
Gebäudeart: Neubau, Bestand
Nutzung: Wohngebäude, Nichtwohngebäude
Fördernehmer: Öffentlich
Fördergeber: WIBank; Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Förderart: Zuschuss
Deadline: 31.12.2021

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Fördergegenstand

I. Kommunale Investitionen zur Revitalisierung von Siedlungsbereichen

  1. Aufbereitung und Entwicklung von Flächenbrachen
    1. Bodenordnung
    2. Freilegung von Grundstücken, u.a. zur Schaffung neuer innerstädtischer Wohnbauflächen / zur innenstädtischen Ansiedlung von neuem nichtstörendem Gewerbe, von Läden und Dienstleistungen in Mischgebieten und Urbanen Gebieten nach Baunutzungsverordnung; fachgerechte Entsorgung von Müll und Unrat aus den Abbruchgebäuden oder von den Abbruchflächen
    3. Umzug von Betreibern und Betrieben
    4. Erschließung von Brachflächen für den Verkehr
  2. Nutzungsentwicklung für leerstehende Gebäude einschließlich umgebender Freiflächen
    1. Machbarkeitsstudien
    2. Vorhabenentwicklung
    3. Gebäudemodernisierungen und -instandsetzungen, die nach ihrer inneren oder äußeren Beschaffenheit Missstände oder Mängel aufweisen (ausgenommen Wohnnutzung) Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die über die rechtlich verbindlichen Vorgaben hinausgehen / Maßnahmen zum Erhalt / Verbesserung der Biodiversität und Klimawandelanpassung (z. B. Dach- und Fassadenbegrünung, Einbau von Nistmöglichkeiten), Umgestaltung/Neuanlage von Gebäude umgebenden Grün- oder Freiflächen
  3. Neubau von Gebäuden der Grund- und Gesundheitsversorgung (ohne Förderung Wohnnutzung)
    Unter anderem Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die über die rechtlich verbindlichen Vorgaben hinausgehen / Maßnahmen zum Erhalt / Verbesserung der Biodiversität und Klimawandelanpassung, Neuanlage der Gebäude umgebenden Grün- oder Freiflächen
  4. Neubau und Sanierung von Gemeinbedarfseinrichtungen
    Unter anderem Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die über die rechtlich verbindlichen Vorgaben hinausgehen / Maßnahmen zum Erhalt / Verbesserung der Biodiversität und Klimawandelanpassung, Umgestaltung/Neuanlage der Gebäude umgebenden Grün- oder Freiflächen
  5. Neuschaffung und Sanierung von Grün- und Freiflächen, Straßengrün, Klimaanpassungsmaßnahmen
    Unter anderem Dach- und Fassadenbegrünung öffentlicher Gebäude, Oberflächenentsiegelung, öffentliche Fuß- und Radwege, öffentliche Fahrradstellplätze/-parkhäuser, Immissions- und Umweltschutzmaßnahmen / Verbesserung der Biodiversität, Biotopverbundflächen im Siedlungsbereich

II. Förderung der lokalen Ökonomie
Unter anderem Sicherung bestehender Unternehmen durch Modernisierung der Betriebsausstattung, z. B. der Ladenausstattung

Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen

Allgemeine Informationen

Fördergebiet: Hessen
Gebäudeart: Neubau, Bestand
Nutzung: Wohngebäude, Nichtwohngebäude
Fördernehmer: Öffentlich
Fördergeber: WIBank; Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Förderart: Zuschuss
Deadline: k. A.

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Fördergegenstand

1. Klimaschutzmaßnahmen:
Investive kommunale Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen / Energie-/Umweltgrenzwerte unterschreiten

2. Klimaanpassungsmaßnahmen:
Kommunale Maßnahmen zur Begrenzung negativer Auswirkungen des Klimawandels:

    1. Entsiegelung/Begrünung/Beschattung öffentlicher Flächen (z. B. Schulhof, Kindergarten, Sportplätze, Dorfplätze, Straßenräume)
    2. Beschattung öffentlicher Gebäude durch bauliche Maßnahmen
    3. Begrünung von Dächern oder Fassaden öffentlicher Gebäude
    4. Schaffung/Erhalt/Ausbau für das dezentrale Rückhalten und Sammeln von Niederschlagswasser
    5. Rückhaltung von Niederschlagswasser von Dachflächen öffentlicher Gebäude und Anlagen
    6. Schaffung von innerörtlichen Wasserflächen

Zusätzlich: Gefährdungsanalyse, modellgestützte Klimaanalyse, Simulation und Analyse der Abflusswege bei Starkniederschlägen

3. Pilot- und Demonstrationsprojekte bzgl. Klimaschutz/Klimaanpassung

4. Kommunale Informationsinitiativen, Beteiligung an Wettbewerben der Europäischen Union oder des Bundes

5. Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Kommunen in direkter Nachbarschaft, bzw. Nähe zu Windenergieanlagen.

Klimopass

Allgemeine Informationen

Fördergebiet: Baden-Württemberg
Gebäudeart: Neubau, Bestand
Nutzung: Wohngebäude, Nichtwohngebäude
Fördernehmer: Öffentlich, Unternehmen, Organisation ohne Erwerbszweck
Fördergeber: L-Bank
Förderart: Zuschuss
Deadline: 30.11.2019

Zum Programm

Bezug zum DGNB System

Fördergegenstand

Modul A: Beratungsprojekte und Schulungsmaßnahmen
I. Beratung

  1. Einstiegsberatung:
    1. Identifizierung von relevanten Handlungsbereichen der Anpassung an Hand einer vorgegebenen Checkliste
    2. Klärung der Zuständigkeit für die Klimaanpassung sowie Wissensaufbau und Wissenstransfer in der Kommune bzw. im Unternehmen
    3. Gestaltung und Durchführung eines ämterübergreifenden bzw. abteilungsübergreifenden Workshops zur gemeinsamen Erörterung des Themas Klimaanpassung mit möglichst allen relevanten Akteuren
    4. Information des Gemeinderats bzw. des Aufsichtsrates oder der Geschäftsführung über die Ergebnisse
  2. Vertiefungsberatung:
    1. Leitbildentwicklung (Identifikation von Betroffenheit bzw. von Problembereichen, Diskurs über Ziele, prioritäre Handlungsfelder, Anknüpfen der Anpassung an bestehende Strategien)
    2. Bestandsaufnahme bereits erfolgter Anpassungstätigkeiten
    3. Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen
    4. Unterstützung bei Recherche nach Finanzierungsmöglichkeiten und der Bewerbung um Fördermittel
    5. Entwicklung eines Leitplans zur Fortführung der Arbeiten im Bereich Anpassung
    6. Information des Gemeinderats bzw. des Aufsichtsrates oder der Geschäftsführung über die Ergebnisse

II. Schulungsmaßnahmen:
Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Veranstaltungen zur Information und Qualifikation für Multiplikatoren wie Kommunen, Architekt/innen, Planer/innen, Pflegepersonal oder Mitarbeiter/innen kommunaler Unternehmen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels

Modul B: Vorbereitungsprojekte
Erstellung von Planungsgrundlagen sowie Klimaschutzteilkonzepten mit dem Schwerpunkt Anpassung an den Klimawandel oder klimagerechtes Flächenmanagement

Modul C: Umsetzungsprojekte

I. Investive Maßnahmen im Bereich Hitzeschutz

II. Maßnahmen zur Klimaanpassung an bestehenden Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen, Alten- und Pflegeheimen und in deren Außenbereichen, durch z. B. Dach- / Fassadenbegrünung, baulichen Schutz vor sommerlicher Sonneneinstrahlung, Verschattungsmaßnahmen

III. Installation von öffentlich zugänglichen Trinkwasserspendern in erheblich frequentierten Räumen (z. B. Fußgängerzonen oder Spielplätze)

IV. Möblierung von hitzegeschützten Bereichen im erheblich frequentierten öffentlichen Raum mit dem Ziel der Klimaanpassung und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität dieser Orte.

V. Modellprojekte: investive Projekte, die der modellhaften Umsetzung kommunaler oder unternehmerischer Anpassungsaktivitäten im städtischen oder ländlichen Raum dienen und sich durch einen hohen Grad an Innovation und die Übertragbarkeit auf weitere Kommunen oder KMU in Baden-Württemberg auszeichnen. Voraussetzung ist eine Machbarkeitsstudie.


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IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Christine Ruiz Durán
Projektleiterin Forschungsprojekte - Schwerpunkt Circular Economy
Telefon: +49 711 722322-46
c.ruiz at dgnb.de

Da keine Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität gegeben werden kann, gilt der Hinweis, die Angaben nochmals mit der Förderrichtlinie bzw. den Angaben auf der Website des Fördergebers zu vergleichen. Sollten Sie Förderprogramme kennen, die hier nicht aufgeführt werden, freuen wir uns über Ihre Nachricht