DGNB
DGNB System

Sustainable Development Goals

Sustainable Development GoalsMit den Sustainable Development Goals (SDGs) als zentrales Element der Agenda 2030 haben die Vereinten Nationen 2016 konkrete Ziele definiert, um die weitere Entwicklung unserer Welt sinnvoll zu gestalten und damit langfristig ein Umdenken und somit ein Leben in einer nachhaltigen Welt zu ermöglichen. Die DGNB unterstützt diese Ziele und will über die Zertifizierung zu einem konkreten positiven Beitrag zu deren Erreichung animieren.

Um den Zusammenhang einer nachhaltigen Bauweise mit den SDGs herauszuarbeiten und transparent zu machen, haben wir sämtliche Kriterien der vorliegenden Version auf deren Verlinkung zu den Zielen der UN überprüft und entsprechend ausweisbar gemacht. Als Ergebnis erhält jedes Projekt, das eine DGNB Zertifizierung erfolgreich abschließt, künftig eine Aussage darüber, inwieweit es einen Beitrag zur Erreichung der SDGs geleistet hat – auch als Motivation für die Nutzer und Betreiber, sich in ihrem Umgang mit dem Gebäude künftig an diesen zu orientieren. Als zusätzlichen Anreiz vergeben wir in ausgewählten Kriterien „Agenda 2030 Boni" für Projekte, die in besonderem Maße zum Klimaschutz und der Umsetzung der weiteren UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen.

Liste der Kriterien mit Agenda 2030 Boni

KRITERIENNAME BEITRAG ZU AGENDA 2030 BONI BEWERTUNG
Ökobilanz des Gebäudes Klimaneutraler Betrieb (Gebäude):
Die CO2-Emissionen des gebäude-bedingten Energiebedarfs werden gemäß der DGNB Definition für die Ermittlung von Klimaneutralität* mindestens klimaneutral gedeckt.
Agenda 2030 Bonus:
+10 Punkte
Ökobilanz des Gebäudes Klimaneutraler Betrieb (Nutzer):
Die CO2-Emissionen der energie-verbrauchsrelevanten Aktivitäten der Nutzer im Gebäude werden gemäß der DGNB Definition für die Ermittlung von Klimaneutralität* mindestens klimaneutral gedeckt.
Agenda 2030 Bonus:
+10 Punkte
Ökobilanz des Gebäudes Klimaneutrale Gebäudekonstruktion:
Die über eine Ökobilanz gemäß DGNB ermittelten, im Gebäude eingebundenen CO2-Emissionen (CO2-Äquivalente) der Herstellung, der Instandhaltung und des Lebensendes sind in Summe mindestens klimaneutral* ausgeführt. (Lebenszyklus-Szenariorechnung).
Agenda 2030 Bonus:
+10 Punkte
(+ 5 Punkte bei Unterschreitung des Referenzwerts um 50%)
Biodiversität Begrüntes Gebäude:
Eine Bepflanzung zusätzlicher Flächen am Gebäude vergrößert die am Grundstück vorhandene Biotopfläche.
Maximaler Bonus:
+10 Punkte bei Biotopflächenfaktor >30
Thermischer Komfort Resilienter thermischer Komfort:
Für das Gebäude werden die Überschreitungshäufigkeiten in der Heiz- und Kühlperiode mit prognostizierten zukünftigen Klimadaten für 2030 und 2050 ermittelt. Die Ergebnisse fließen in die Entscheidungsfindung im Rahmen der Planung ein.
Agenda 2030 Bonus:
+5 Punkte
Innenraumluft
qualität
Nichtraucherschutz:
Umgesetzte Maßnahmen zum Nicht-raucherschutz tragen zur Reduktion der vorzeitigen Sterblichkeit und zur Förderung der Gesundheit bei.
Agenda 2030 Bonus:
+2,5 Punkte
Akustischer
Komfort
Lärmminderung:
Alle im Kriterium genannten Maßnahmen zur Minimierung des Lärms als gesundheitsschädigenden Faktor wurden umgesetzt und durch Messungen bestätigt.
Agenda 2030 Bonus:
+10 Punkte
Qualität der Gebäudehülle Resilienter thermischer Komfort:
Für das Gebäude werden die Überschreitungshäufigkeiten in der Heiz- und Kühlperiode mit prognostizierten zukünftigen Klimadaten für 2030 und 2050 ermittelt. Die Ergebnisse fließen in die Entscheidungsfindung im Rahmen der Planung ein.
Agenda 2030 Bonus:
+5 Punkte
Mobilitätsinfrastruktur Vehicle to Grid:
Es sind Vorrüstungen für bidirektionales Be- und Entladen von Elektrofahrzeugen vorhanden (V2G - Vehicle to Grid).
Agenda 2030 Bonus:
+10 Punkte

* Hinweis: Die Definition von Klimaneutralität sowie die Systemgrenzen von klimaneutralen Gebäuden sind dem zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Version 2018 noch in der Entwicklung befindlichen „DGNB Standard für die Bezeichnung klimaneutraler Gebäude" (Arbeitstitel) zu entnehmen.


Die weiteren Kernthemen in der Version 2018 des DGNB Systems:

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Dr. Anna Braune
Abteilungsleiterin Forschung und Entwicklung
Telefon: +49 711 722322-67
a.braune at dgnb.de

Marktversion 2018

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